Was ist Hypnose überhaupt?

 

Und was sich dahinter verbirgt! Hypnose gehört im Vergleich zu vielen traditionellen Heilmitteln zu den eher schnell wirkenden Mitteln. Es wäre jedoch trügerisch, Hypnose als schnelles Wunder- oder Allheilmittel oder gar als Ersatz-Medizin zu verstehen. Bei behandlungsbedürftigen Krankheiten sollte eine medizinische Diagnose vorher selbstverständlich sein. Manche Krankheiten können nicht durch alternative Medizin geheilt werden, in diesen Fällen ist medizinische Behandlung u. U. sogar lebensnotwendig.

 

                                                     Unterschiedliche Arten der Hypnose

Auf dem Therapiemarkt finden Sie unterschiedliche Arten der Hypnose und Hypnotherapie. Das kann verwirrend  und frustierent sein, gerade wenn man schnelle Hilfe sucht.

Es ist aber wichtig zu wissen, Hypnose ist nicht gleich Hypnose. Wie es unterschiedliche Arten von Psychotherapie gibt, gibt es auch verschiedene Hypnosearten. Die Methode hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und neue Arten der Hypnose kamen hinzu.

 

1. Die klassische Methode


Diese Methode ist die bekannteste Art. Klassiker sind hier Pendel oder Augenfixation, lange einlullende Texte und viele Suggestionen. Hier wird das Unbewusste direkt gefüttert und „gezwungen“, eine Verhaltensänderung herbeizuführen.

Vorteil: Wenn es funktioniert, ist diese Methode die schnellste.

Nachteil: Die Änderung kommt nicht von der Person selbst, sondern (scheinbar) vom Therapeuten. Dadurch ist die Wirkung oft nicht dauerhaft oder „natürlich“. Es werden eben neue Einschränkungen gesetzt. Oft hat dies eine Symptomverschiebung zur Konsequenz, weil die Wurzel nicht beseitigt wurde.

 

2. Die strategische Hypnose (z. B. nach Milton Erickson)


Hierbei wird mit Metaphern und Induktionen gearbeitet, zum Beispiel über Geschichten, die direkt das Unbewusste ansprechen. Es wird das Bewusstsein umgangen, um einen direkten Weg zum Unbewussten zu finden. Das Bewusstsein wird oft als Hindernis gesehen, das „ausgetrickst“ werden soll und sich dann dem Unbewussten beugt.

Nachteil: Das Bewusste wird ausgetrickst, eigene Prozesse werden nicht unbedingt verstanden, der Therapeut „liefert“ und der Klient macht mit.

 

3. Die selbstorganisatorische „dialogische“ Hypnose (z.B nach Götz Renartz, Cal Banyan)


Dies ist meine Persönlich bevorzugte Methode, ich halte sie für die modernste Herangehensweise.Die Selbstorganisatorischen Hypnose bildet den Rahmen für andere bewährte Konzepte.
Durch den Ansatz der Selbstorganisation ist diese Hypnose-Methode äußerst effektiv und führt je nach Anwendungsgebiet in einem hohen Prozentsatz zu einer echten verbesserung( Schmerzbegleitung) bzw. möglichst optimalen Lösung. Es handelt sich um eine Kurzzeittherapie.

Der Vorteil selbstorganisatorischer Hypnose-Anwendungen liegt darin, dass der Therapeut keinen konkreten Lösungsweg vorgeben muss, der im Zweifel nicht dem Wesen und den Bedürfnissen des Klienten entspricht, sondern eine Basis zur Verfügung stellt, auf der sich Lösungen selbst entwickeln können.

 

Unbewusste Inhalte werden bewusst. Die Therapie besteht darin, Bewusstsein und Unbewusstes in Einklang zu bringen. Was sich abstrakt anhört, ist oft schon in der ersten Sitzung direkt erfahrbar und gibt Selbstbewusstsein und mehr Wissen und Kontrolle über die eigene Psyche. Es gibt hier viele gute, oft unerwartete „Nebenwirkungen“, da sich der gesamte Mensch entwickelt.

Vorteil: Die Methode ist sehr sicher, geht tief und ermächtigt den Klienten, seine Therapie selbst zu strukturieren und etwas tiefgehendes, nachhaltiges über sich zu lernen. Die Wurzel eines Problems wird in der Tiefe erfasst. Selbsthypnose lernt man dann auch noch so nebenbei!

Nachteil: Aufgrund der Gründlichkeit dauert diese Methode manchmal etwas länger, weil nicht nur Symptome behandelt werden. Zumeist versteckt sich hinter einem Symptom etwas tieferes. Ich bin aus eigener Erfahrung überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt.

 

Zunächst will man als Klient natürlich Ergebnisse, auf den ersten Blick ist es unerheblich, wie diese erzielt wurden. Wer heilt hat recht. Doch bestimmt wollen Sie eine dauerhafte Lösung, und die muss darin bestehen, den Klienten als gesamten Menschen zu stärken.

 


 

Der Deutsche Verband für Hypnose e.V. in dem Ich Mitglied bin, unterstützt einen sehr pragmatischen Hypnoseansatz: Der beste Stil kann immer nur der sein, der zum Klienten passt! Manchmal ist direkter besser, während für andere Klienten ein sanfterer Stil wahre Wunder wirken mag.

Aus diesem Grund begrüßt es der Verband, wenn seine Mitglieder möglichst umfassend ausgebildet sind. Ein Hypnotiseur, der sowohl direkten als auch indirekten Stil beherrscht, wird sich niemals die Frage stellen müssen, welche Art von Hypnose er jetzt nutzt. Statt dessen lässt er sich auf das Erleben des Klienten ein und findet so automatisch den richtigen Stil. 

https://www.hypnose-fachverband.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 


 

 

 

              

 

 

 

 

 

 

 

 

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